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07.05.2003 › Bundesregierung erweitert Förderung bei der CO2-Sanierung von Gebäuden |
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Die Bundesregierung erweitert die Förderung bei der CO2-Sanierung von Gebäuden. Schon bisher konnten Hauseigentümer auf staatlich geförderte Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zurückgreifen, wenn sie ihre Haus gegen Wärmeverluste dämmen oder auf eine effizientere Energieversorgung umstellen wollten. Die KfW stellte für diese Maßnahmen zinsgünstige Kredite zur Verfügung. Bisher wurden 27 000 solcher Darlehn mit einem Volumen von 1,4 Mrd. Euro abgerufen. Die KfW-Programme dienen der CO2-Minderung oder der CO2-Gebäudesanierung.
Jetzt erhöht die Bundesregierung diese Förderung um weitere 160 Mio. Euro. Ein entsprechender Vertrag wurde zwischen Regierung und KfW abgeschlossen. Beteiligt waren Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Bundesbauminister Manfred Stolpe. Die Förderung stammt aus den Mitteln der Ökosteuer.
Anders als in den bisherigen KfW-Programmen, die nur Zuschüsse für ganze Maßnahmenbündel vorsahen, können jetzt auch Einzelmaßnahmen gefördert werden. Zum Beispiel der Austausch alter Kohle-, Gas und Ölöfen zugunsten neuerer, effizienterer Heizungen. Oder die Umstellung auf regenerative Energieträger. Bei der energetischen Sanierung von Gebäuden gibt es Förderung für Häuser, die vor 1979 gebaut wurden. Wenn damit der Standard Niedrigenergiehaus erreicht wird, werden dafür 20 Prozent der Darlehnssumme erlassen. Ansonsten bezieht sich die Förderung auf die Senkung der Zinssätze. Sie werden wenig mehr als zwei Prozent betragen.
Gefördert wird auch die Errichtung neuer Häuser, die sich am Niedrigenergiestandard (40 oder 60) orientieren.
Die Kredite der KfW können über jede Hausbank beantragt werden. Allerdings gibt es auch direkte Beratung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Tel. 01801/33 55 77.
Ziel der Förderung ist es, den Altbaubestand so umzurüsten, dass er nicht mehr Energie verbraucht wie neue Häuser. Das Einsparpotential von CO2 bei der Heizung von Wohnhäusern ist groß. Rund vier Prozent der gesamten CO2-Emissionen ließen sich allein mit dem Ersatz alter Heizkessel durch neue vermeiden. Zusätzlich ist dieses CO2-Gebäudesanierungsprogramm auch eine Hilfe für die Bauwirtschaft und das Handwerk. Klimaschutz als Jobmaschine.
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