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10.04.2003 › Streit um Nachkriegsordnung |
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Das Regime Saddam Husseins ist noch nicht endgültig niedergerungen, da beginnt bereits der Streit um die Nachkriegsordnung. Birgt der Wiederaufbau
eine Comeback-Chance für die UNO und welche Rolle sollte sie spielen, um
größtmögliche Stabilität in Nahost zu erlangen?
Das Ende der Diktatur im Irak ist ein Grund zur Freude für alle Demokraten - auch für diejenigen, die wie wir den Krieg für falsch halten. Wir hoffen auf ein baldiges Ende des Krieges, damit nicht weitere Opfer zu beklagen sind.
Nun geht es darum, Stabilität und Sicherheit in der Region voranzubringen.
Im Vordergrund steht wirksame humanitäre Hilfe. Die Menschen müssen schnell mit den nötigsten Gütern versorgt werden. Den zahlreichen Verletzten und Kranken muß geholfen werden. Nur durch diese Hilfe kann Vertrauen in eine neue Ordnung geschaffen werden. Wir werden das in unserer Macht stehende dazu beitragen.
Mit dem Ende der Diktatur hat die irakische Bevölkerung erstmals die Chance, selbst zu bestimmen, in was für einem Land sie leben möchten. Für eine stabile Entwicklung des Irak muss sie möglichst schnell in die Bestimmung über ihre Zukunft eingebunden werden.
Ebenso sollte die UNO beim Wiederaufbau die zentrale Rolle spielen. Nur so kann glaubhaft vermittelt werden, dass dieser Krieg nichts mit Kolonialismus oder mit einem Kampf der Kulturen zu tun hat.
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