18.03.2003 › Irakkrieg ist falsch!

 

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Krieg völlig ungerechtfertigt!

Zur Rede an die amerikanische Nation von US Präsident George W. Bush erklärt Marianne Tritz, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages:

"Es ist dem amerikanischen Präsidenten nicht gelungen glaubhaft zu machen, dass es Verbindungen zwischen dem Terrorangriff auf das World Trade Center und Saddam Hussein gibt. Bush hat keinerlei Beweise vorlegen können, dass der Irak im Besitz von Massenvernichtungswaffen ist. Seine Forderung, Saddam Hussein und seine Familie haben sich binnen 48 Stunden ins Exil zurückzuziehen, ist unrealistisch. Der amerikanische Präsident bricht mit seinem Ultimatum die erfolgreiche Arbeit der Waffeninspekteure ab. Dafür gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund. Das Ziel der Völkergemeinschaft mit der Resolution 1441 war nicht der Regimewechsel, sondern die Abrüstung des Iraks. Die Gefahr, die derzeit von Hussein ausgeht, rechtfertigt in keinster Art und Weise einen Bombenhagel auf eine unschuldige Zivilbevölkerung."

Als unerträglich bezeichnet Tritz die Haltung der CDU/CSU in der Frage von Krieg und Frieden. "Die Unionsparteien haben durch ihre Politik versucht, Deutschland wegen der Antikriegshaltung der Bundesregierung in die Internationale Isolation zu reden. Nach der Rede von George Bush und seiner Ankündigung des Alleinganges ohne die UNO stehen die CDU/CSU weiter fest und damit isoliert an der Seite der Amerikaner. Frau Merkel und Parteigenossen wollen den Krieg."

Tritz befürchtet durch den Krieg eine Destabilisierung der gesamten Region, eine Eskalation des Israel-Palästina Konfliktes und eine Zunahme des Internationalen Terrorismus.




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